Rezension: Schatten der Dunkelheit, Glaube (Band 1) – Eve Pay

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Titel: Schatten der Dunkelheit, Glaube (Band 1)
Autorin: Eve Pay
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenzahl: 318 + Legende
Verlag: Amazon Distribution
Preis: 9,95

Vielen Dank an die Autorin für dieses Rezensionsexemplar!

Klappentext

„Mit aller Kraft versuche ich, die Wand aus Angst und Selbstzweifeln zu durchbrechen, um ihre Gedankenwelt zu erforschen. Doch sie ist wie eine Blinde in einem Labyrinth voller Gold und Edelsteine. Wann wird sie endlich erkennen, wer sie ist? Wer wir sind?“

Estelle sehnt sich nach den ganz großen Gefühlen. Nach mehreren gescheiterten Dates ist sie sich jedoch sicher, selbst das Problem zu sein.

„Warum finde ich keinen Freund, wie alle anderen? Wenigstens bin ich nicht mehr ungeküsst. Na ja, wenn man es genau nimmt, hätte ich auf die Küsse auch verzichten können. Uargh!“

An ihrem achtzehnten Geburtstag gelangt sie durch ein magisches Portal in die Welt ihrer Vorfahren und erfährt, dass ausgerechnet sie ein Aurion sein soll. Ein Wesen, dass die Liebe und das Licht einer ganzen Welt in sich trägt. Jahrtausendelang beschützt durch ihre männlichen Gefährten, den Sarafin.

Estelle bleibt kaum Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, denn ein skrupelloser Herrscher hat es auf sie und die anderen Aurion abgesehen. Gemeinsam mit dem Katzenmann Lior und dem geheimnisvollen Corvin begibt sie sich auf das Abenteuer ihres Lebens.
Wird Estelle es schaffen, ein Volk aus den Klauen der heraufziehenden Finsternis zu befreien?

Inhalt (Achtung, Spoiler!)

An ihrem achtzehnten Geburtstag gelangt Estelle durch ein magisches Portal in die Welt ihrer Vorfahren und trifft dort auf den Katzenmann Lior. Schon bald erkennt sie, dass ihre Mutter ein Aurion war, aber nun vermisst wird. Estelle verbündet sich mit Lior und Corvin und begibt sich auf eine Reise, die viel Abenteuer, aber auch Gefahren mit sich bringt. Estelle ist überzeugt davon, dass ihre Mutter lebt. Einen anderen Gedanken lässt sie nicht zu. Doch schon bald muss sie erkennen, dass die Suche nach ihrer Mutter nicht so ganz einfach ist: Sie hat nicht nur Freunde an ihrer Seite, sondern wird auch von ihren Feinden verfolgt.

Meinung

Cover: Das Cover ist überwiegend in schwarz und weiß gehalten. Mir gefällt es ganz gut, da es meiner Meinung nach etwas Mysteriöses an sich hat und viel Interpretationsspielraum zulässt. Auf der anderen Seite kann ich aber keinen direkten Bezug zur Geschichte herstellen.
Was mit aber an dem Cover so gut gefällt, ist das Material. Es fühlt sich gummiartig an und egal, wie weit ich das Buch aufklappe – es entstehen keine Leserillen.

Schreibstil: Der Schreibstil von Eve Pay ist spannend und leicht gehalten. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen und der Leser wird schon in ein paar Minuten in den Bann der Geschichte gezogen und das gefiel mir sehr gut.
Leider fehlt es mir aber an Tiefe an der gesamten Story. Sowohl die Charaktere, als auch die Welt, in der das Buch spielt, kamen mir etwas befremdlich vor. Dieses Gefühl begleitete mich auch während des gesamten Buches. Ich hätte gern mehr über die Gefühlswelt von Estelle erfahren und über die Städte. Aber vielleicht kommt das ja noch im zweiten Band.

Inhalt: Ein magisches Portal, andersartige Wesen und eine verschollene Mutter. An sich sind es für mich als Fantasy-Leserin keine unbekannten Begriffe, aber Eve Pay hat es geschafft, eine völlig neue Geschichte zu kreieren. Sie beinhaltet nicht nur Spannung und Action, sondern auch eine Prise Romantik. Für mich die ideale Kombination.
Das Buch fängt langsam an und gibt dem Leser die Möglichkeit, sich mit der Protagonistin und ihrer Situation anzufreunden. Doch plötzlich steigt die Spannung und wir befinden uns in einer unbekannten Welt, mit unbekannten Wesen und Geschehnissen. Nun muss sich Estelle mit der Hilfe ihrer Freunde durchschlagen und sich gleichzeitig auf die Gegebenheiten einlassen – so merkwürdig und barbarisch sie auch sind.  Darüber hinaus empfindet ebenfalls sie die Gefühle ihrer Mitmenschen, was sie am Anfang total verwirrt. Dass sie in Anbetracht ihrer kritischen Lage überfordert ist, aber gleichzeitig versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen, macht sie in meinen Augen sehr sympathisch. Eine Entscheidung von ihr konnte ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, bei der ich auch nur den Kopf schütteln konnte. Diese Entscheidung führte aber dazu, dass sie Corvin, den Sarafin kennen lernte.
Was mir auch gut gefallen hat, waren die Bilder, die die Beschreibungen der Autorin noch einmal deutlicher gemacht haben. Das finde ich immer besonders hilfreich, da Worte nicht immer alles so beschreiben können, dass man sich alles vorstellen kann.
Das Ende war dann noch einmal Spannung pur. Hier sieht Estelle nicht nur einige Fakten ein, sondern wird auch zusammen mit ihren Freunden überfallen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. Das Ende ist nicht nur offen gehalten, sondern mitreißend…

Was mir an dem Buch ist lediglich der Tiefgang. Die Geschichte ist eher oberflächlich gehalten, was mich dazu veranlasst, mich mit den Charakteren und Geschehnissen nicht identifizieren zu können.

Fazit

Ein gelungener Auftakt einer Trilogie. Ich bin gespannt, was Estelle noch alles erleben wird und ob sie ihre Mutter wiedersehen wird. Von mir bekommt das Buch 4/5 🌟. Leseempfehlung von mir!

Hier könnt ihr euch das Buch näher ansehen: Schatten der Dunkelheit, Glaube (Band 1)

Viel Spaß beim Lesen eurer Bücher und bis zum nächsten Mal 😊

Instagram: buchwelt_23

„Sie war ein Aurion und eine Mörderin.
Sie war wie er.
Sie wollte zu ihm.
Wo war er?“
S. 317

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