Rezension – Was ich getan habe von Anna George

 

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Titel: Was ich getan habe

Autorin: Anna George

Seiten: 320

Verlag: btb Verlag (10. Juli 2017)

ISBN: 978-3442715121

Preis: EUR 9,99 Taschenbuch

Klappentext:

Mein Name ist David James Forrester. Ich bin Anwalt. Heute Abend um 18 Uhr 10 habe ich meine Frau getötet. Dies ist meine Aussage.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Anna George ist flüssig und sie verwendet eine einfache Sprache. Was mich allerdings irritiert hat ist, dass sie aus mehreren Sichtweisen schreibt. Für so eine Schreibweise muss man sehr viel Konzentration aufbringen, damit man nicht durcheinander kommt und wenn die Spannung nicht durchgehend vorhanden ist – wie in diesem Fall – dann kommt man schnell mal durcheinander. Die Länge der einzelnen Kapitel fand ich sehr angenehm. Der Spannungsaufbau war leider nicht durchgängig da. Da man von Anfang an weiß, wer der Mörder ist, muss man die Spannung konstant halten, dies ist hier leider nicht gelungen.

Cover:

Der Titel passt sehr gut zu dem Buch. Ich kann allerdings mit diesem Cover gar nichts anfangen. Es spricht mich nicht an, es ist nichtssagend, einfach unscheinbar. Ich weiß nicht, inwiefern es mit der Geschichte zusammenhängt oder was es ausdrücken soll.

Meinung:

Davids wunderschöne Frau liegt tot in ihrem gemeinsamen Haus. Sie hatten eine obsessive Ehe, er war so hingerissen von ihrer Schönheit, ihrer Freiheit, ihrer Stärke. Eine leidenschaftliche und intensive Liebe – bis zu dieser Nacht, in der Schreckliches geschehen ist … Wozu kann ein Mensch fähig sein?

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Er wirkte sehr spannend und hat Lust auf mehr gemacht. Daher bin ich mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Leider wurde ich enttäuscht. Die Charaktere sind – meiner Meinung nach – zu schwach ausgearbeitet. Die Verbildlichung ist nicht so gut gelungen, wie erhofft.

Allerdings finde ich die Grund-Idee der ganzen Geschichte sehr gut. Es ist mal etwas anderes. Man weiß, wer der Mörder ist und erfährt im Laufe der Geschichte mehr zu den Beweggründen. Ich hätte mir allerdings mehr spannende Momente und Wendungen gewünscht. Die Idee, die Geschichte aus zwei Sichtweisen zu erzählen, ist gut, allerdings hat es mich anfangs sehr verwirrt.

Einmal hat man die Sichtweise von David, der durch Melbourne irrt, überlegt, was er getan hat und wie er sich am besten verteidigen kann. Außerdem bringt er uns seine Sicht auf die Ehe zu Elle und deren Sexleben näher. Für meinen Geschmack wurde zu viel über das Sexleben berichtet. Das hätte besser in einen Liebesroman gepasst.

Dann hat man noch die Sichtweise des „Geistes“ seiner Frau Elle, die uns die Gedanken als Opfer näher bringt. Dadurch bekommt man die verschiedenen Eindrücke gut vermittelt und lernt die doch sehr unterschiedliche Wahrnehmung der beiden kennen.

Fazit:

Was ich getan habe bekommt von mir leider nur zwei von fünf ♥♥. Meine Erwartungen wurden leider absolut nicht erfüllt und die Geschichte erinnert mehr an eine Liebesgeschichte als an einen Thriller.

 

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

BuecherwurmJana

 

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