Rezension: Kalte Haut von Martin Krist

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Titel: Kalte Haut

Autor: Martin Krist

Seiten: 360

Verlag: epubli (1. Februar 2018)

ISBN: 978-3745091533

Preis: EUR 10,99 (Taschenbuch)

gesponserte Produktplatzierung

Klappentext:

Mit einem Schmunzeln streckte der Mann die Hand nach dem Kind aus. Liebevoll strich er ihm übers Haar. »Und tot bist du«, flüsterte er.

Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutet auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampagnen des Innensenators hin.
Kommissarin Sera Muth und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der »Knochenmann« zurück?

Schreibstil:

Martin Krist hat einen sehr angenehmen Schreibstil, mit dem er es schafft, die Spannung durchgehend zu halten. Er verwendet in diesem Thriller mehrere Sichtweisen, was die Spannung noch weiter ausbaut und dem Leser verschiedene Eindrücke beschert. Ich finde es beeindruckend, wie Martin Krist es immer wieder schafft, verschiedenen Sichtweisen im Laufe des Buches zusammenzuführen, sodass am Ende alles Sinn ergibt und man völlig verblüfft ist, weil man einen ganz anderen Ausgang der Story vermutet hat. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz gehalten, sodass man relativ schnell in den Sichtweisen und Situationen wechselt, was für mich ein sehr positiver Aspekt an diesem Thriller ist.

Was mir an „Kalte Haut“ auch sehr gut gefallen hat, ist, dass teilweise der Berliner Dialekt und Türkisch mit eingebaut wurde. So wurde das Buch noch einmal vielseitiger.

Meinung:

Als Martin Krist mich fragte, ob ich „Kalte Haut“ lesen und rezensieren möchte, habe ich sofort zugesagt. Böses Kind hat mir bereits so gut gefallen, dass ich diesen Thriller auch sofort lesen wollte. Der Klappentext und das Cover wirken sehr einladend und ich habe es nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben. An dieser Stelle noch einmal VIELEN DANK, lieber Martin!!

In diesem Thriller passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Eine türkische Frau wird niedergestochen, während an einer anderen Stelle ein junger Mann brutal ermordet wird. Alles deutet darauf hin, dass der Knochenmann zurück ist.

Dieses Buch hat drei Hauptcharaktere.

Einmal haben wir Sera Muth, die sympathische, türkische Kommissarin, die aufgrund ihrer Lebensweise hier und da bei ihrer Familie aneckt und es dadurch nicht so einfach hat. Und dann führen die Ermittlungen auch noch in ihr näheres Umfeld.

Als zweiten Protagonisten haben wir den Polizeipsychologen Robert Babicz, der vier Jahre lang in Amerika gelebt und für das FBI ermittelt hat. Die Geschichte um Robert und seinen Bruder, der plötzlich wieder auftaucht, geht nur sehr langsam voran, was die Geschichte noch spannender macht.

Der dritte Hauptcharakter ist die Journalistin Tania, die im Moment – durch Ärger mit ihrem (Ex-)Mann Ralf – nicht gerade positiv in ihrem Job auffällt und dann auch noch in die Mordserie verwickelt wird, nachdem ein Video auftaucht, das sie zum Fundort einer Leiche führt.

„Kalte Haut“ ist durchweg spannend und man wird immer wieder in die Irre geführt. Erst ganz am Ende erfährt man wirklich, wer dahinter steckt und was es mit den Verhaltensweisen von Robert aufsich hat. Der rote Faden führt vom Anfang bis zum Ende und reißt einfach nicht ab.

Die Charaktere und ihre Entwicklung im Laufe des Buches haben mir sehr gut gefallen. Robert war mir anfangs nicht so sympathisch, was sich allerdings im Laufe des Buches gelegt hat. Sera hat mich von der erten Seite an begeistert. Sie ist ein unfassbar starker Charakter und wirklich sehr gut gelungen und auch Tania habe ich als sehr angenehmen Charakter wahrgenommen.

Martin Krist begibt sich mit „Kalte Haut“ auf jeden Fall auf internationales Thriller-Niveau.

Fazit:

Ganz klare 5/5 ♥♥♥♥♥.

„Kalte Haut“ hat mir wahnsinnig gut gefallen und war einfach nicht zu durchschauen, was bei einem Thriller ein absolutes Muss ist. Nichts ist schlimmer, als wenn man nach einem Drittel schon weiß, wie die Geschichte ausgeht. Das hat Martin Krist hier sehr gut hinbekommen und daher gibt es von mir eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!

 

Heartbeat_B00ks

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