Rezension – Nur drei Worte von Becky Albertalli

 

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Titel: Nur drei Worte

Autorin: Becky Albertalli

Seiten: 320

Verlag: Carlsen Verlag (26. Februar 2016)

ISBN: 978-3551556091

Preis: 16,99 € (Hardcover)

Leseprobe

Klappentext:

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.

Schreibstil:

Becky Albertalli hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie verwendet eine einfache, jugendliche und moderne Sprache. Der Wechsel zwischen Fließtext und E-Mail-Form macht das Buch zu etwas Besonderem und sorgt für einen sehr einfachen Lesefluss. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu knapp und nicht zu ausladend gehalten. Becky hat mich – durch den konstanten Spannungsaufbau und Erhalt – von der ersten Seite an mitgerissen. Mit Simon und Blue hat die Autorin zwei super sympathische Charaktere geschaffen, die man einfach ins Herz schließen MUSS.

Meinung:

Simon ist ein normaler Teenager, der allerdings ein großes Geheimnis mit sich rumträgt. Er ist schwul und keiner bis auf Blue weiß davon. Simon und Blue haben sich auf einer Online-Plattform kennengelernt und schreiben sich seitdem fast täglich – teilweise intime – E-Mails. Simon möchte Blue unbedingt persönlich treffen, allerdings ist dieser sehr schüchtern, was das ganze nicht so einfach macht. Als dann – durch einen blöden Zufall – eine E-Mail in die falschen Hände gerät und Simon daraufhin erpresst wird, stellt sich die große Frage, was er machen soll. Soll er sich outen oder soll er abwarten, ob der Erpresser seine Drohungen wahr macht? Wie werden seine Freunde und Klassenkameraden auf die Wahrheit über Simon reagieren? Und wer steckt hinter dem Namen „Blue“?

Ich muss sagen, dass mir das Cover zu „Nur drei Worte“ schon oft ins Auge gesprungen ist, allerdings habe ich mich noch nicht wirklich mit dem Buch auseinandergesetzt, bis ich vor ein paar Wochen eine E-Mail von dem Carlsen Verlag bekommen habe, dass ich als Carlsenbloggerin zur Preview von „Love, Simon“ eingeladen bin. Meine Freude über diese Einladung ist sehr groß und dass ich das Buch vorab auch noch als Rezensionsexemplar bekommen habe, hat mich natürlich noch mehr gefreut. An dieser Stelle noch einmal VIELEN DANK lieber Carlsen Verlag! Nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich sagen, dass ich mehr als begeistert bin! Die Autorin hat hier ein sehr schwieriges Thema wunderbar umgesetzt, sehr spannende und liebevolle Protagonisten und Nebenfiguren erschaffen und die Spannung bis zuletzt super gehalten. Richtig gut gelungen fand ich auch die Familie von Simon. Dazu fallen mir nur die Worte: locker, lustig und durchgeknalt ein. So eine Familie wünscht sich glaub ich jeder.

Auch wenn es um die wahre Identität von Blue ging, wurde man oft auf die falsche Fährte geführt und ich war am Ende doch überrascht, als man erfahren hat, wer Blue ist. Becky Albertalli hat in „Nur drei Worte“ nicht nur das Thema Homosexualität super aufgegriffen und umgesetzt, sondern auch die Probleme des Erwachsenwerdens, Konflikte mit den Eltern und Freunden und das Austesten von Grenzen. Die Protagonisten machen eine unglaubliche Entwicklung durch. Simon und Blue wachsen von Seite zu Seite über sich hinaus, werden im Laufe des Buches sehr selbstbewusst und lernen mit ihrer Homosexualität umzugehen. Obwohl das Buch nicht sehr dick ist, bekommt man alle nötigen Informationen und Gefühle perfekt vermittelt. Dieses Buch ist sehr realitätsnah und man erkennt sich an vielen Stellen selbst wieder.

Ich bin sehr gespannt, wie der Film umgesetzt wurde und freue mich darauf, euch davon berichten zu dürfen!

Fazit:

Ganz klare 5/5 ♥♥♥♥♥.

Schwierige Themen wurden gut verständlich, realitätsnah und gefühlvoll aufgegriffen und umgesetzt. Für alle Fans von gefühlvollen (Teenie-)Liebesgeschichten, die nicht zu schnulzig sind, ein absolutes Muss! „Nur drei Worte“ gehört auf jeden Fall zu meinen Jahreshighlights, weil es mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, und von der ersten Seite an mitgerissen hat. Und, weil ich seitdem nicht mehr aufhören kann, Oreos in mich reinzustopfen…. 🙂

 

Heartbeat_B00ks

2 Kommentare zu „Rezension – Nur drei Worte von Becky Albertalli

  1. Hallo 🙂
    was für eine schöne Rezension! Ich kann dir da vollkommen zustimmen 🙂 Mir hat die Perspektive und die Liebesgeschichte zwischen Simon und Blue unglaublich gut gefallen. Es war erfrischend liebevoll und so nah am echten Leben. Ich freue mich sehr auf den Film, jetzt, da ich die Romanfassung schon einmal kenne.
    Alles Liebe,
    Sarah

    Liken

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